Die MONSANTO-MitGIFT

Proteste zum BAYER/MONSANTO-Megadeal

Aktionsbündnis präsentiert MitGIFT

Am 31. Januar hält der MONSANTO-Konzern in den USA seine Hauptversammlung ab. Dort trifft er weitere Vorbereitungen zur Elefanten-Hochzeit mit BAYER. Das Bündnis „Stopp BAYER/MONSANTO“ nimmt das zum Anlass für eine Protest-Aktion vor der Zentrale des Leverkusener Multis.

Stilecht wird die neue Braut um 10 Uhr im Feuerwehrwagen vorfahren, schließlich brennt die Demokratie, wenn zwei solcher Global Player zu dem mit Abstand größten Agrar-Unternehmen der Welt verschmelzen. Es kann nämlich den LandwirtInnen die Preise diktieren und den VerbraucherInnen, was täglich auf den Tisch kommt. Von Arbeitsplatz-Vernichtungen, Umwelt-Belastungen und anderen Risiken und Nebenwirkungen des Mega-Deals gar nicht zu reden. Diese Gefahren für Mensch, Tier und Umwelt verlangen nach einem Feuerwehr-Einsatz!

Schon für sich genommen haben es BAYER und MONSANTO in sich. Das zeigt beispielhaft die Mitgift, welche die Braut an dem Tag präsentiert: tote Bienen. Niedergestreckt haben die Tiere die Pestizide Imidacloprid und Clothianidin. MONSANTO hingegen bringt das Acker-Gift Glyphosat mit in die Ehe, dem BAYERs Mann in Berlin, Landwirtschaftsminister Christian Schmidt, trotz des Prädikats „wahrscheinlich krebserregend“ unlängst ein längeres Leben beschert hat. Zudem zwingt das US-Unternehmen die FarmerInnen mit Saatgut-Knebelverträgen in die Abhängigkeit. Nicht wenige von ihnen treibt es durch seine Preis-Politik auch in den finanziellen Ruin und – vor allem in Indien – in den Selbstmord.

„BAYER und MONSANTO verbindet ihre rabiate Geschäftspolitik, die manchmal buchstäblich über Leichen geht. Und gemeinsam sind die beiden Konzerne noch gefährlicher. Aus diesem Grund haben wir uns zu einem Feuerwehr-Einsatz vor der BAYER-Zentrale entschieden“, so Jens Wegener von der COORDINATION GEGEN BAYER-GEFAHREN für das Bündnis.

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Januar 30, 2018

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